Sehenswürdigkeiten

 

Paris ist nicht umsonst ein großer Touristenmagnet. Hier gibt es so viel zu sehen und zu erleben, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll. Es gibt verschiedene Bauwerke mit den unterschiedlichsten Stilen. Neben dem Wahrzeichen der Stadt, dem Eiffelturm gibt es noch viele andere Gebäude zu besichtigen. Paris ist auf jeden Fall eine Reise wert!

 

Eiffelturm

Veranstaltertipp: Sprachreisen

Hermosa Sprachaufenthalte bietet Sprachaufenthalte in Frankreich in verschiedenen Städten in Frankreich für Erwachsene und Schüler an.

Wenn man an Paris denkt, verbindet man immer als erstes den Eiffelturm mit der Stadt. Der Turm ist wohl das meist fotografierte Objekt der Stadt und gilt als bekanntestes Wahrzeichen von Paris. 1889, zum 100-jährigen Jubiläum der französischen Revolution, wurde der Eiffelturm fertig gestellt. Zu der Zeit fand in der Stadt die Weltausstellung statt. Der Turm wurde nach dem Erbauer Gustave Eiffel ernannt, wird als Fernsehturm genutzt und ist das höchste Gebäude der Stadt.

 

Er ist rund 324 Meter hoch und ca. 10.000 Tonnen schwer. Drei Aussichtsplattformen in unterschiedlicher Höhe bieten einen einmaligen Blick auf die Stadt. Sie sollten den Turm auch einmal am Abend besuchen. Wenn es dunkel ist, wird der Turm von innen und außen wunderschön beleuchtet

 

Tour Montparnasse

Der Architekt Roger Saubot ließ das Gebäude von 1969-1972 errichten. Er ist das zweithöchste Gebäude der Stadt. Insgesamt hat es 59 Etagen, auf der 56. Etage befindet sich eine Aussichtsplattform, die eine Alternative zum Blick vom Eiffelturm bietet. Mit dem Lift ist man in nur 38 Sekunden oben. Der Tour Montparnasse ist sehr umstritten und einige behaupten, das Gebäude ist eins der hässlichsten Bauwerke der Welt.

 

Kathedrale Notre-Dame de Paris

Vielen wird die Kathedrale Notre-Dame ein Begriff sein. Nicht zuletzt durch den Film "Der Glöckner von Notre Dame" ist die Kirche eine der berühmtesten Gebäude der Welt. Notre Dame gehört zu den ältesten gotischen Kathedralen und wurde von 1163-1345 erbaut. Die Zwillingstürme sind rund 69 Meter hoch und der Dachreiter ca. 90 Meter. Insgesamt können mehr als 10.000 Menschen in dem Gebäude Platz finden. Zur "Galerie des Chimères" gehören die Wasserspeier am Rand der Balustrade. Die Figuren des Wasserspeiers wurden im 18. Jahrhundert aus Sicherheitsgründen entfernt. Heute stehen dort vom Film "der Glöckner von Notre Dame" inspirierte neue Figuren.

 

Pont Neuf

Die Pont Neuf wurde 1578 im Auftrag von Heinrich II errichtet und ist somit die älteste Brücke der Stadt. Die Brücke befindet sich in der Nähe des Louvre und überquert die Seine.

 

Basilika Sacré-Cour

 

Eine weitere beliebte Touristenattraktion ist die Sacré-Cour. Die Bailika ist ein katholischer Wallfahrtsort und befindet sich auf dem Hügel Montmartre. Paul Abadie gewann im 19. Jahrhundert einen Architekturwettbewerb und begann mit den Bauarbeiten. Abadie starb jedoch ziemlich zu Beginn der Bauarbeiten, sodass 6 weitere Architekten an der Sacré-Cour arbeiteten. Bei einem Besuch der Kirche hat man einen wunderschönen Blick auf die Stadt. Straßenhändler versuchen auf den Treppen der Kirche ihre Ware zu verkaufen. Wenn man nicht so gut zu Fuß ist, kann man auch mit einer Standseilbahn die Kirche erreichen. Zu den Highlights der Kirche gehören die große Glocke "la Savoyarde" und das riesige Mosaik. Das Mosaik zeigt Jesus mit geöffneten Armen.

 

Panthéon

Auch das Panthéon liegt auf einem kleinen Hügel, auf dem Hügel der heiligen Genoveva. Genoveva ist die Schutzpatronin der Stadt. Das Panthéon ähnelt nicht nur vom Namen dem Pantheon in Rom. Auch der Baustil erinnert an das römische Vorbild. 1790 ist die Kirche fertig gestellt worden. In diesem riesigen Kuppelbau werden vorwiegend berühmte historische Persönlichkeiten geehrt. Das Panthéon ist beherbergt Gräber von beispielsweise Voltaires, Victor Hugo oder Jean-Jacques Rousseau. Der Leichnam von Mirabeu war 1791 der erste, der hier beigesetzt wurde.

 

Sainte-Chapelle

Die Sainte-Chapelle ist eins der schönsten Gebäude im gotischen Stil. Sainte-Chapelle war früher Palastkapelle der französischen Könige. Außerdem wurden hier kostbare Reliquien aufbewahrt. Während der französischen Revolution wurden große Bestandteile zerstört und auch das Dach der Kapelle wurde beschädigt. Zu den Reliquien gehörten unter anderem die Dornenkrone von Jesu und ein Stück des echten Kreuzes. Früher war die Kapelle Sitz des französischen Königs. 1862 wurden die originalgetreuen Restaurationsarbeiten abgeschlossen.

 

Cathédrale Saint-Louis-des-Invalides

"Cathédrale Saint-Louis-des-Invalides" wird auch der Invalidendom genannt. Der Dom ist Sitz des französischen Bischofs der katholischen Kirche. Das Gebäude wurde 1679-1708 erbaut. Die Kuppelkirche gehörte damals zu dem Hôtel des Invalides, welches die Versorgung von Kriegsversehrten sicherte. Außerdem beherbergt die Kirche das Grab vom französischen Kaiser Naploéon. Seit 1840 ist die Kathedrale Ruhestätte des Kaisers. Den Sarg kann man besichtigen, er befindet sich in der Krypta. Umringt ist der Sarg von 12 Figuren, die für die Siege Napoléons stehen. Die Kathedrale erinnert an den Petersdom in Rom.

 

Champs-Élysées

Die Champs-Élysées ist die berühmteste Straße von Paris und ein Bummel auf der Allee ist ein Muss. Die Straße ist 71 Meter breit, und ist über die gesamte Länge von Bäumen begrenzt. Sie verläuft vom Louvre über den Place de la Concorde bis zum Arc de Triomphe. Der Élysée Palast an der Straße ist Sitz des französischen Präsidenten. Außerdem findet hier die Zieletappe des größten Radrennens der Welt statt, die Tour de France. Besonders abends ist ein Bummel auf der Champs-Élysées beliebt, da die gesamte Straße beleuchtet ist und wunderschöne Lichtspiele zwischen den Bäumen entstehen.

 

L'Arc de Triomphe

Am Ende von der Champs-Élysées, auf dem Place Charles de Gaulle befindet sich der Triumphbogen. Nach dem Eiffelturm ist er wohl das bekannteste Wahrzeichen der Stadt. Von hier starten die meisten feierlichen Zeremonien der Stadt. Unter dem Wahrzeichen befindet sich ein Grab eines Gefallenen des 1. Weltkriegs. Täglich erinnert eine brennende Kerze an die im Krieg gestorbenen, nie identifizierten Soldaten. Der Bogen wurde zu Ehren Napoleons von 1806-1836 erbaut.

 

Schloss Versailles

Ludwig XIV ließ zu seiner Amtszeit das Schloss als seine neue Residenz errichten. 1661 begannen die Bauarbeiten. 1682 wurde es zur offiziellen Residenz des Sonnenkönigs. Bis zur französischen Revolution 1789 blieb das Schloss königlicher Sitz. Heute ist es ein Besuchermagnet. Täglich kommen Touristen, um Teile des Schlosses und den wunderschönen Garten zu besichtigen. Auch heute finden dort noch offizielle Staatsempfänge oder Verfassungsänderungen statt. Umfangreiche Restaurationsarbeiten laufen bis 2017. Seit 1979 gehört das Schloss zum UNESCO-Weltkulturerbe.

 

Cimetières de Montmartre et du Père Lachaise

Cimetières de Montmartre und Père Lachaise sind die wohl berühmtesten Friedhöfe der Stadt. Hier kann man reich verzierte Grabmäler betrachten. Unter anderem liegt hier Heinrich Heine und andere Persönlichkeiten begraben.

 

Katakomben

Die Katakomben bezeichnen unterirdische Steinbrüche und Gänge unter den Straßen von Paris. Sie sind insgesamt über 330 Kilometer lang. Im 18. Jahrhundert wurden Teile der Katakomben als Friedhof genutzt, die Knochen und Schädel der Leichen stapelten sich hier regelrecht. Heute kann man diesen Friedhof, die Gänge und die Steinbrüche besuchen. Man sollte jedoch nicht die beste Kleidung anziehen, da der Boden sehr kalkhaltig ist und leicht abfärben kann.